KiJuKuMa Kinder- & Jugendtheater im Kultur-Magazin
Theater Traumbaum Freier Vogel & Bochumer Kulturrat e.V.
Lothringerstr. 36 c - 44805 Bochum
fon _ 0 23 4 _ 890 66 81  mail _ kijukuma@gmx.de
Navigation durch die Homepage :

über uns

spielplan

news

stücke

karten & info

kontakt

impressum
















Theaterpädagogische Gewaltprävention
Stand vom 27.12.2010:
Aktuelle Workshoptermine bei uns im KiJuKuMa
Lothringerstr. 36 c - 44805 Bochum
im Rahmen von Yemej HaShoah 2011
Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen
Kostenfrei für Bochumer Schulen:
Montag, 17.01.2011 - 9.oo Uhr
Montag, 17.01.2011 - 11.oo Uhr


Dienstag, 18.01.2011 - 9.oo Uhr
Dienstag, 18.01.2011 - 11.oo Uhr


Mittwoch, 19.01.2011 - 9.oo Uhr
Mittwoch, 19.01.2011 - 11.oo Uhr


Donnerstag, 20.01.2011 - 9.oo Uhr
Donnerstag, 20.01.2011 - 9.oo Uhr


Die obigen Termine sind kostenfrei für Bochumer Schulen
durch die Förderung durch:



Wir kommen direkt zu Ihnen in die Schule !!! >>>>>

Voll auf die Fresse ?
Voll daneben !

Theaterpädagogischer Workshop zur Gewaltprävention
für weiterführende Schulen aller Schulformen


>>>Inhaltliches>>>

>>>Faktisches>>>

>>>Wirkungs-Ansatz>>>

>>>Organisatorisches>>>

>>>Presserezensionen>>>

Aggression an sich ist grundsätzlich nichts Schlimmes,
es kommt aber immer darauf an, was man mit ihr anfängt.

Aggression gehört zum Menschen wie das Atmen
- nur ...
atmen kann jeder,
den gezielten Umgang mit Aggression muss man lernen.

Aggression setzt sich zusammen aus sehr dynamischen Gefühlen
und physischer Energie,
"Power & Emotions",
die leider immer öfter nicht den Umweg über das Großhirn nehmen
sondern meistens direkt vom Kleinhirn in die Faust schießen.
Und genau darum geht es bei:
"Voll auf die Fresse ? Voll daneben !"
Dieser Workshop gibt Schülern weiterführender Schulen
die Möglichkeit,
im geschützten Rahmen
mit den Techniken des Theaters auszuprobieren,
Aggression gewaltfrei zu kanalisieren
und gewaltanfällige Situationen
für sich und für andere zu entschärfen.
Da wir im Rahmen des Workshops
sehr auf die konkreten Vorgaben und Situationen der Schüler eingehen,
ist es auch möglich,
dass sich die Lehrer bei aktuellen Brennpunkten unter den Schülern
vor dem Kurs mit uns in Verbindung setzen
und wir dann die "Problematik"
der Klasse konkret mit in den Workshop einbeziehen.


Was also erwartet Sie und Ihre Schüler bei
"Voll auf die Fresse ? Voll daneben !" ???


Bei diesem Workshop arbeiten wir 90 Minuten, eine Doppelstunde,
mit zwei Dozenten mit den Schülern einer Klasse.

Ihre Schüler erwartet folgendes:
An Anfang steht ein kurzer "intellektueller" Teil,
wir sammeln von den Schülern, offen oder anonym,
je nach Klasse, auf einzelnen Zetteln
ein Wo, ein Wer und ein Warum,
sprich einen Ort, eine Person oder Personengruppe und einen Grund
die die einzelnen Schüler persönlich für sich mit Gewalt
in Verbindung setzen,
oder wo, von wem und warum sie Gewalt konkret real erlebt haben.
Daran schließt sich ein ungefähr 30 minütiges
"Theater-warming-up" an,
bei dem wir die Schüler grundsätzlich auflockern,
Spielhemmungen abbauen und einen kurzen Crash-Kurs
in Gestik, Mimik & Stimme geben.
Danach vermitteln wir den Schülern praktisch und plastisch die fünf
Bühnen-Grundregeln zum gemeinsamen Schauspielen in einer Gruppe,
um dann in die Gruppenimprovisationen
zum Thema Gewalt einzusteigen.
Hierzu teilen wir die Klasse je nach Klassenstärke,
in vier bis fünf Gruppen.
Die erste Gruppe zieht jetzt einen Ort, eine Person oder Personengruppe
und einen Grund, und hat unter Anleitung eines Dozenten
3-5 Minuten Zeit, aus diesen Vorgaben eine kurze Szene zu entwickeln.
In dieser Zeit vermittelt der andere Dozent dem Rest der Klasse,
dass sie jetzt nicht nur die Zuschauer sind,
sondern das Regieteam, das den Akteuren nach dem Vorspielen
der Szene Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge
und alternative Lösungen anbietet.
Hierzu gehört auch eine kurze Einführung in die Grundregeln
konstruktiver Kritik.

Die erste Gruppe spielt dann ihre Szene,
bekommt danach ihre Rückmeldungen vom Regieteam
und erhält direkt im Anschluß eine zweite Chance,
um dabei die Verbesserungsvorschläge im Spiel umzusetzen.
Dieses Prinzip setzt sich dann mit der zweiten, dritten
und vierten Gruppe nach dem selben Grundschema fort.

Während die neuen Szenen mit einem Dozenten angelegt werden,
nutzt der andere Dozent diese Zeit, um die Situation
oder Problematik der vorangegangenen Szene
mit den übrigen Schülern aufzugreifen und zu vertiefen.

Grundregel bei diesem ganzen Ablauf ist,
dass kein Schüler nur zuschauen kann,
sondern jeder Schüler mindestens einmal auf der Bühne
gespielt haben muß.

Abgeschlossen wird der Workshop durch eine kurze Feed-Back-Runde
und eine praktische Übung zur Aggressionskanalistion.

Und was erwartet Sie als Lehrer/In ?

Die Lehrerin bzw der Lehrer ist während des gesamten Workshops
im Raum anwesend, kann aber leider am Warming-Up
und der szenischen Arbeit nicht aktiv teilnehmen,
weil Sie in diesem Workshop die Rolle des stillen Beobachters
im Hintergrund haben!
Das hat folgende Gründe:
Wenn Sie den Workshop aktiv als Teilnehmer und Mitspieler/In
mitmachen würden, wären Sie als Autoritätsperson,
die Sie für die Schüler nunmal sind,
zu präsent, und würden, ganz wertfrei, dadurch die Schüler
in ihrer Spieloffenheit hemmen.
Wenn Sie sich beobachtend im Hintergrund halten,
blenden Ihre Präsens die Schüler erfahrungsgemäß
nach 10 Minuten aus.
Das erzeugt zwei ganz wichtige Effekte:
- die Schüler können ungehemmter spielen.
- Sie erleben Ihre Schüler aus einer ganz anderen Perspektive:
jeder Lehrer ist berechtigterweise davon überzeugt,
seine Schüler zu kennen. Das stimmt so weit auch, allerdings
kennen Sie Ihre Schüler in Ihrem Untericht.
Im Unterricht bei Kollegen oder jenseits jeglichen Unterichtes
kann das Rollengefüge der Klasse komplett anders aussehen.
Wenn Sie also den Workshop als Beobachter erleben,
haben Sie dadurch die Möglichkeit,
Ihre Schüler in einem ganz anderen Zusammenhang zu erleben
und dabei Rollenstrukturen unter den Schülern wahrzunehmen,
die Ihnen im Untericht nicht bewußt werden,
die aber oft wichtig für die Gewaltprävention
und Konfliktbewältigung sind.

Wirkungs-Ansatz:
Theater ist ein sehr praktisches und körperliches Medium,
deshalb arbeiten wir bei
"Voll auf die Fresse ? Voll daneben !"
nach den Prinzip:
Learning by doing !
Halt ! Stop !
Sie müssen jetzt keine Angst haben,
dass Sie den Verbandskasten parat haben müssen
oder eine Ambulanz bereitstehen muß,
wenn Sie uns Ihre Schüler zu diesem Workshop anvertrauen !

Denn als erstes vermitteln wir beim Workshop sehr verbindlich
die Schauspiel-Grundregel-Nr. 1:
Beim Theater darf niemals jemand verletzt werden,
und jeder Schauspieler darf niemals
die Kontrolle über sich verlieren!


Es geht uns um folgendes:
Gewalt entsteht aus fehlgeleiteter oder unkontrollierter Aggression!
Aggression als solche ist ersteinmal ganz wertfrei zu sehen
und nichts grundsätzlich Negatives.
Ihr liegt ein ganz einfacher körperlicher,
entwicklungsgeschichtlich überlebenswichtiger
Vorgang zu Grunde:
in einer Gefahrensituation schüttet die Hirnanhangdrüse,
am Gehirn vorbei,
einen vehementen Adrenalinschub aus,
der uns in die Lage versetzen soll,
vor einem Angreifer zu fliehen oder uns zur Wehr zu setzen.
Das war in der Steinzeit ungeheuer praktisch und effektiv,
da wir aber jetzt in einer Zivilisation leben
kann dieser Mechanismus eher negative Folgen haben.
Vorallem, da er durch den erhöhten Konsum
von Bildschirmmedien wie Fernsehen Computer & Gameboy
verstärkt zu Tage tritt.

Grundlage jeder Gewaltprävention ist es also,
das Gehirn als Kontrollinstanz zwischen Hirnanhangsdrüse
und Körper zum Einsatz zu bringen!
Da es sich um einen körplichen Reflex handelt,
kann man das nicht rein kognitiv erfahren und lernen,
sondern man muß es körperlich erleben und trainieren,
seine Agression zu kontrolieren, kanalisieren und
im günstigsten Fall zu sublimieren,
also kreativ positiv einzusetzen.
Und hier kommt das Theater in´s Spiel:
wir geben ihren Schülern in diesem Workshop die Gelegenheit,
ihre eigenen gewaltanfälligen Situationen zu erleben
und mit allen entsprechenden Emotionen durchzuspielen,
allerdings ohne die in der Realität daraus entstehenden Konsequenzen!
Durch die Nachbereitungen der von den Schülern gespielten Szenen
haben sie dann die Gelegenheit, dass, was sie erlebt und gesehen haben,
kognitiv zu verarbeiten.
Wir selbst als Dozenten greifen natürlich auch immer wieder
steuernd in die Diskussionen und das Spiel ein.

Wichtig:
Dieser Workshop funktioniert nicht wie eine Schluckimpfung
gegen Gewalt !
Er schafft eine Grundlage,
gewaltfreie Strukturen und Umgangsformen
in der Klasse aufzubauen !

Wir kommen mit dem Workshop
zu Ihren Schülern in Ihre Schule:


Dieser Workshop ist geeignet Schüler
weiterführender Schulen aller Schulformen.
Bei diesem Workshop arbeiten wir 90 Minuten, eine Doppelstunde,
mit zwei Dozenten mit den Schülern einer Klasse.

Dazu benötigen wir :

optimal:
eine Schulaula mit freier Bühne
oder
einen Bewegungsraum.

Minimal:

zwei Klassenräume
in denen alle Tische, Stühle und Pulte
an die Wände geräumt sind.

Kostenfaktor:
Hierzu gibt es drei verschiedene Konditionen:

- Bochumer & Wattenscheider Schulen

- Nicht Bochumer oder Wattenscheider Schulen

Es handelt sich bei Ihrer Schule um eine
Bochumer oder Wattenscheider Schule,
dann gibt es zwei Möglichkeiten:

A:
Wir haben ab Januar 2008 wieder 8 Workshops
im Rahmen des durch das Kulturbüro Bochum geförderten Projektes
" Kopf & Bauch" zu vergeben.
Hierbei betragen die Kosten durch die Förderung
3,5o € pro teilnehmenden Schüler.
Anmeldung: freiervogel-traumbaum@gmx.de

B:
Wenn Sie uns noch in 2008 zu sich einladen möchten,
oder schon alle Termine im Rahmen von "Kopf & Bauch"
bereits vergeben sind,
kostet 1 Workshop 200.- € + Fahrtkosten,
da hierbei die Förderung entfällt.
Anfrage: freiervogel-traumbaum@gmx.de


Wenn es sich bei Ihrer Schule um keine
Bochumer oder Wattenscheider Schule handelt:

betragen die Kosten pro Workshop 200.- €
+ Fahrkosten .
Anfrage: freiervogel-traumbaum@gmx.de

Wenn Sie diese Kosten direkt
auf die teilnehmenden Schüler umlegen,
wird das wahrscheinlich den Rahmen sprengen,
deshalb würden wir Ihnen raten,
sich wegen einer Bezuschussung
- an den Föderverein Ihrer Schule zu wenden
- oder an das für Sie zuständige Jugendamt.
Eine Auswahl in der Region finden Sie am Ende dieser Seite!

Tip:
Manche Schulen buchen Komplettpakete
für Ihre Jahrgangsstufe 5 oder 8,
das heißt:

Komplettpaket Jahrgangsstufe 5 :
- eine Vorstellung für die ganze Jahrgangsstufe mit dem Stück:
"Stromboli - Knut & die Wut"
und an den Folgetagen Workshops für die einzelnen Klassen.
Zeitrahmen: 1 Tag Vorstellung mit "Stromboli- Knut & die Wut",
an den folgenden Tagen 2 Workshops pro Tag
mit zwei verschiedenen Klassen.

Komplettpaket Jahrgangsstufe 8 :
- eine Vorstellung für die ganze Jahrgangsstufe mit dem Stück:
" Braune Engel"
und an den Folgetagen Workshops für die einzelnen Klassen.
Zeitrahmen: 1 Tag Vorstellung mit "Braune Engel",
an den folgenden Tagen 2 Workshops pro Tag
mit zwei verschiedenen Klassen.

Preise hiefür auf Anfrage:
Anfrage zum Workshop

Kontakte zu Jugendämtern Auswahl in der Region:

Jugendamt Herne >>>

Jugendamt Dortmund >>>

Jugendamt Witten>>>

Jugendamt Hattingen >>>

Jugendamt Gelsenkirchen >>>

































Presse-Rezensionen:










fon _ 0 23 4 _ 890 66 81  mail _ kijukuma@gmx.de
Navigation durch die Homepage :

über uns

spielplan

news

stücke

karten & info

kontakt

impressum
KiJuKuMa Kinder- & Jugendtheater im Kultur-Magazin
Theater Traumbaum Freier Vogel & Bochumer Kulturrat e.V.
Lothringerstr. 36 c - 44805 Bochum