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Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert, Stand 14.09.2011
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Theater Traumbaum Neuproduktion 2009:
Mobfer -f
Ein Kinder- & Jugendtheaterstück über Mobbing
ab 9 Jahre & die ganze Familie,
Schüler der 4. bis 7. Klasse
Dauer: 50 Minuten + Nachbereitung
Stückbeschreibung
"Mobfer -f " bringt 2 gestrandete Außenseiter auf die Bühne, genau genommen auf ein Dach,
denn hier spielt das Stück.
Ein Dach über der Stadt als Fluchtort für 2 jugendliche Schüler,
die ihren Platz, im direkten und im übertragenden Sinne,
in der Klasse nicht finden können:
Klaus und Lilly.
Unterschiedlicher können zwei "Opfer"-Rollen nicht sein.
Anfangs ist auch nicht abzusehen ob nicht Lilly doch eher
zu den "Zockern", zu den "Schlägern",
zu denjenigen gehört, die "dissen".
Klaus dagegen, der ewig höfliche, der freundliche,
nimmt fast noch seine Mobber, die "Haifisch-Gang" in Schutz.
Lilly flüchtet, hält alles von sich fern,
schwänzt die Schule, entschuldigt sich selbst.
Gemeinsam ist beiden, dass sie sich keinem,
weder Eltern, Lehrern noch Mitschülern, anvertraut haben.
Das soll sich ändern!
Das ist leichter gesagt als getan,
da muss über Gefühle geredet werden,
da muss man auch zugeben, Angst zu haben,
da muss man den Mut aufbringen,
seine vermeintliche "Schwäche",
die ja in Wirklichkeit keine ist, öffentlich zu machen.
In "Mobfer -f " werden auch alle Randfiguren auf die Bühne
gebracht, die bei diesem Thema eine Rolle spielen:
die Eltern, die Lehrer, die Mitschüler und die,
die gar nichts mitbekommen,
weil sie lieber nichts mitbekommen wollen.
Nur eine Gruppe wird in diesem Stück ausgespart,
die Mobber und "Täter".
Warum ?
Zum einen würde es ihnen mehr Stellenwert in diesem Stück
einräumen, als ihnen gebührt, zum anderen müßte man für die
Mobber ein ganz eigenes Stück machen,
aber das wäre eben nicht dieses Stück.
Mobbingopfer fallen nicht vom Himmel.
Sie werden nicht als "Opfer" geboren.
Sie werden durch ihr Umfeld dazu gemacht.
Hilfe kommt nicht plötzlich von allein
oder geschieht wie ein Wunder.
Änderung kann es nur geben,
wenn alle Beteiligten hinschauen und hinhören.
Wenn das Stichwort "soziales Netzwerk"
keine leere Floskel bleibt.
Somit gibt es bei dem Stück kein wirkliches Happy End,
aber eine berechtigte Hoffnung,
dass sich für Lilly & Klaus etwas ändern wird,
wenn sich für alle Beteiligten etwas ändert.
"Mobfer -f " bietet eine gute Diskussionsgrundlage,
einen Auftakt, um Klassenproblemen von allen Seiten
auf die Sprünge zu helfen oder sie sogar von vornherein
zu vermeiden.
Grundlage für diese Produktion waren und sind
unsere mehrjährigen praktischen Erfahrungen in unseren theaterpädagogische Workshops "Bullymobb"
zur Mobbingprävention sowohl in Grundschulen
als auch in weiterführenden Schulen.
Das Stück ist allerdings kein eins zu eins auf die Bühne
gebrachtes Fallbeispiel,
sondern ein Theaterstück für Kinder & Jugendliche,
das dem Thema zum Trotz unterhaltsam, spannend
und sogar humorvoll Sympathie und Empathie
statt falsches Mitleid für Mobbing-Opfer vermittelt
und realen oder potentiellen Mobbingopfern Mut macht,
sich Hilfe zu suchen oder Öffentlichkeit zu verschaffen.
Warum-Wieso-Weshalb Stand 18.10.2009
Momentan noch in Überarbeitung. Pardon!
Vorstellungstermine
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